In Meyster schreibst du ein Angebot in fünf Schritten: Angaben, Kunde, Projekt, Positionen, Prüfen. Geht das Angebot an eine Privatperson, stehen die Widerrufsbelehrung nach § 355 BGB, das Muster-Widerrufsformular nach Art. 246a EGBGB und die Erklärung zum vorzeitigen Beginn nach § 357a Abs. 2 BGB direkt auf dem Dokument.
- Aufbau
- Positionsgruppen mit Zwischensumme
- Privatkunden
- Widerrufsbelehrung und Muster-Formular
- Nummer
- erst beim Versand
- Annahme online
- Kundenportal, Tarif Pro
- Aus dem Angebot
- die Rechnung mit einem Klick
Aus dem Katalog statt vom leeren Blatt
Du tippst dieselbe Leistung nicht jedes Mal neu. Du suchst sie in deinem Katalog, fügst sie ein und trägst die Menge ein. Titel, Beschreibung, Einheit und Preis übernimmt Meyster. Ein Angebot gliederst du in Positionsgruppen, zum Beispiel eine pro Gewerk oder pro Bauabschnitt. Jede Gruppe hat einen Titel, eine Beschreibung und ihre eigene Zwischensumme.

Ein Paket aus dem Katalog fügst du als ganze Gruppe ein, etwa eine Badsanierung mit allen Positionen. Die Menge bleibt leer, denn sie ist bei jedem Auftrag anders.
Du kannst den Auftrag auch dem Assistenten in einem Satz beschreiben. Er sucht in deinem Katalog und legt das Angebot als Entwurf an. Du prüfst jede Position, verschickt wird nichts von allein.
Wie du ein Angebot Schritt für Schritt schreibst, steht unter Ein Angebot schreiben.
Angebote an Privatkunden
Ein Auftrag im Handwerk wird oft am Küchentisch vereinbart, also außerhalb deiner Geschäftsräume. Dann hat der Kunde ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Ohne Belehrung beginnt diese Frist nicht, der Kunde kann bis zu zwölf Monate und 14 Tage widerrufen und muss nach § 357a Abs. 2 BGB bereits erbrachte Arbeit nicht bezahlen.
Deshalb trägt jedes Angebot an eine Privatperson in Meyster drei Blöcke auf dem Dokument selbst:
- die Widerrufsbelehrung mit deinem Namen, deiner Anschrift und, wenn hinterlegt, Telefon und E-Mail,
- das Muster-Widerrufsformular,
- die Erklärung, dass du auf Wunsch des Kunden vor Ablauf der Frist beginnst.
Diese Blöcke lassen sich nicht ausblenden. Ein Angebot an eine Firma trägt sie nicht, denn dort gilt das Widerrufsrecht nicht.
Annahme im Kundenportal, mit Pro
Mit dem Tarif Pro bekommt dein Kunde mit dem Angebot einen Link. Er öffnet das Angebot im Browser, ohne Konto und ohne Passwort, und nimmt es an oder lehnt es ab. Meyster speichert Datum, Uhrzeit und den eingegebenen Namen und setzt den Status des Angebots.
Bei einer Privatperson steht über dem Knopf eine Übersicht mit Leistung und Gesamtpreis, und der Knopf sagt klar, dass der Kunde eine zahlungspflichtige Bestellung aufgibt.
Ohne Pro verschickst du das Angebot genauso per E-Mail als PDF und setzt die Annahme selbst auf "angenommen". Details stehen unter Kundenportal.
Nummer, Status und Rechnung
Ein Angebot bekommt seine Nummer erst, wenn du es verschickst. Bis dahin ist es ein Entwurf ohne Nummer. Nach dem Versand bleibt ein Angebot bearbeitbar, denn es ist ein Vorschlag und noch kein Beleg.
Ein Angebot hat fünf Status: Entwurf, gesendet, angenommen, abgelehnt und abgelaufen. Läuft das Gültigkeitsdatum ab, setzt Meyster den Status selbst auf abgelaufen.
Ist das Angebot angenommen, wandelst du es mit einem Klick in eine Rechnung um. Die Rechnung übernimmt Kunde, Projekt, Positionen und Zahlungsbedingungen. Du tippst nichts doppelt. Mehr dazu unter Angebote in Meyster und Vom Angebot zur Rechnung.
Du nutzt schon ein Programm? So wechselst du.
14 Tage alle Funktionen von Pro, ohne Kreditkarte. Danach wählst du einen Tarif, sonst bleibt dein Konto lesbar. Es wird nichts von allein berechnet.