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Von Lexware Office zu Meyster

Was Lexware Office gut macht, was du zu Meyster mitnimmst und was im alten Konto bleibt. Mit Fakten und Quellen, Stand 29.09.2026.

Stand 29.09.2026, von Luka Harambasic

Lexware Office ist Buchhaltung und Rechnungsprogramm in einem, ab 7,90 € im Monat und monatlich kündbar, Stand 29.09.2026. Meyster ersetzt davon nur Angebote und Rechnungen, die Buchhaltung bekommt dein Steuerberater als DATEV-Export, und nach einer Kündigung bleibt dein Lexware-Konto laut Hersteller 10 Jahre lesbar.

Lexware Office
7,90 € bis 32,90 € im Monat
Kündigung
monatlich
Lesezugriff danach
10 Jahre
Meyster Base
99 € für den ganzen Betrieb

Für wen diese Seite ist

Du schreibst Angebote und Rechnungen in Lexware Office, und vielleicht machst du dort auch deine Buchhaltung. Diese Seite ist für dich, wenn dein Alltag aus Angeboten mit vielen Positionen besteht: Material, Lohn, Aufmaß und Anfahrt, für Privatkunden und für Firmen.

Eine ehrliche Vorbemerkung: Meyster ist kein Buchhaltungsprogramm. Es gibt keine EÜR, keine Umsatzsteuer-Voranmeldung, keinen Belegeingang und keine Bankanbindung. Wenn du die Buchhaltung selbst in Lexware Office machst und das so bleiben soll, ist ein Wechsel nur sinnvoll, wenn dein Steuerberater die Rechnungen künftig aus dem DATEV-Export von Meyster bucht. Sprich das vorher mit ihm ab.

Meyster ist für den Teil davor gebaut: Positionen für neun Gewerke, Materialpreise aus den Rechnungen deiner Lieferanten, Angebote an Privatkunden mit Widerrufsbelehrung, und eine Rechnung, die erst eine Nummer bekommt, wenn alle Pflichtangaben stehen und die E-Rechnung nach EN 16931 geprüft ist.

Was Lexware Office gut macht

  • Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer in einem Programm, ab Version L.
  • E-Rechnungen als ZUGFeRD und als XRechnung.
  • Abschlags-, Schluss- und § 13b-Rechnungen in Version XL.
  • Ein kostenloser Zugang für deinen Steuerberater.
  • 30 Tage kostenlos testen, danach monatlich kündbar.
  • Nach der Kündigung bleibt das Konto lesbar, und du kannst weiter exportieren.

Was du mitnimmst

Deine Kundenliste. Lexware Office exportiert Kontakte als CSV- oder Excel-Datei. Die CSV-Datei importierst du in Meyster, in beiden Tarifen.

Deine Positionen und Preise. Lade alte Angebote oder Rechnungen aus Lexware Office als PDF hoch. Meyster liest die Positionen mit Einheit und Preis, die Materialpreise und den Kunden aus. Du prüfst alles, bevor es gespeichert wird. Das Auslesen verbraucht Credits aus deinem Guthaben. Mehr unter Einen Katalog aus einer alten Rechnung übernehmen.

Deine Rechnungsnummern. Meyster führt deine Lexware-Reihe nicht fort, sondern beginnt eine eigene, fest vorgegebene Reihe ab RE-2026-1000. Mehrere Zahlenreihen sind erlaubt, solange jede Nummer nur einmal vergeben wird (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 UStG). Gib deinem Steuerberater die letzte Nummer aus Lexware Office und den Tag, ab dem Meyster schreibt.

Was im alten Konto bleibt

Laufende Aufträge mit Abschlägen. Schließ sie in Lexware Office ab, bis zur Schlussrechnung. Meyster schreibt heute Einzelrechnungen und keine Abschlags- oder Schlussrechnungen.

Korrekturen. Nach der Kündigung kannst du in Lexware Office laut Hersteller keine neuen Belege mehr erfassen. Musst du eine alte Rechnung noch stornieren, tu es vor der Kündigung. Kündige erst, wenn die letzten Rechnungen aus Lexware Office bezahlt und gebucht sind.

Dein Archiv. Rechnungen bewahrst du 8 Jahre auf, Bücher und Jahresabschlüsse 10 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO). Nach einem Systemwechsel kann das Finanzamt bis zum Ende des fünften Kalenderjahres danach verlangen, im alten System zu lesen (GoBD Rz. 164). Lexware Office hält die Daten nach der Kündigung 10 Jahre lesbar, „bis auf Weiteres kostenlos“, und behält sich eine Gebühr vor. Mach vor der Kündigung trotzdem einen vollständigen Export.

So läuft der Wechsel

  1. Mit dem Steuerberater sprechen

    Klär, wer künftig bucht, und leg einen Stichtag fest. Für den DATEV-Export nennt dir der Steuerberater Beraternummer, Mandantennummer, Sachkontenlänge, Kontenrahmen und Wirtschaftsjahresbeginn. Ein Telefonat.

  2. Testzugang anlegen und Betrieb einrichten

    14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte. Betrieb, Rechtsform, Steuernummer, Bank und Steuerprofil.

  3. Kontakte exportieren und importieren

    Exportier deine Kontakte aus Lexware Office als CSV und importier sie in Meyster. Prüf danach einige Kunden.

  4. Positionen aus alten PDFs übernehmen

    Lade fünf bis zehn typische Angebote oder Rechnungen hoch und prüf Positionen und Preise.

  5. Parallel bis zum Stichtag, dann nur noch Meyster

    Neue Aufträge beginnst du in Meyster, laufende schließt du in Lexware Office ab. Den Export für den Steuerberater holst du auf der Seite Exporte.

Die Fakten

WasStandQuelle
Versionen S 7,90 €, M 12,90 €, L 21,90 €, XL 32,90 € im Monat, netto, monatlich kündbar29.09.2026lexware.de/preise
Angebote, E-Rechnungen und Mahnungen ab Version M, Buchhaltung ab L, Abschlagsrechnungen in XL29.09.2026lexware.de/preise
E-Rechnungen als ZUGFeRD und XRechnung29.09.2026lexware.de/preise
30 Tage kostenlos testen29.09.2026lexware.de/preise
Nach der Kündigung 10 Jahre Lesezugriff, bis auf Weiteres kostenlos, Export möglich29.09.2026Lexware Office Hilfe
Kontakte als CSV oder Excel exportierbar29.09.2026lexware.de/funktionen/datenexport

Was Meyster nicht kann

Keine Buchhaltung und keine Bankanbindung. Keine Abschlags- oder Schlussrechnungen, keine XRechnung, kein Mahnversand, kein Empfang eingehender E-Rechnungen. Keine App aus dem App Store, keine Plantafel, keine Zeiterfassung, kein GAEB, kein DATANORM. Mehr im Vergleich mit sechs Handwerkerprogrammen.

Meyster kostet 99 € (Base) oder 139 € (Pro) im Monat für den ganzen Betrieb, netto zuzüglich 19 % USt., nur für Unternehmer, monatlich kündbar.

14 Tage kostenlos testen

14 Tage alle Funktionen von Pro, ohne Kreditkarte. Danach wählst du einen Tarif, sonst bleibt dein Konto lesbar. Es wird nichts von allein berechnet.