Die KI-Einstellungen, Firmenkontext, Regeln und Datenschutz
Wie Sie den KI-Assistenten ein- und ausschalten, was er über Ihre Firma weiß, welche Daten er nutzt, was er kostet und wie Sie seine Arbeit nachvollziehen.
Diese Seite ist die Schaltzentrale für den KI-Assistenten. Hier schalten Sie ihn ein oder aus, legen fest, was er über Ihren Betrieb wissen darf, bestimmen die Regeln, nach denen er arbeitet, und sehen, was er heute schon gekostet hat. Alles darauf gilt für das ganze Unternehmen, nicht für eine einzelne Person.
Ein- und ausschalten
Der KI-Assistent ist standardmäßig eingeschaltet, sobald Ihr Tarif ihn erlaubt. Sie können ihn für Ihr Unternehmen jederzeit abschalten.
Einstellungen öffnen
Gehen Sie zu KI-Assistent. Diese Seite sehen nur Inhaberinnen, Inhaber und Admins, ein normales Mitglied wird beim direkten Aufruf zurück zu den Einstellungen geschickt.
Schalter umlegen
Der Schalter oben auf der Seite steuert den ganzen Assistenten für das Unternehmen. Nur Inhaberin, Inhaber oder Admin dürfen ihn bedienen.
Wirkung prüfen
Ist der Assistent aus, verschwinden das Assistenten-Panel, der Firmenkontext, die Regeln und die Nutzungsübersicht überall in der App. Firmenkontext und Regeln bleiben dabei gespeichert und sind sofort wieder da, sobald Sie den Assistenten erneut einschalten.
Firmenkontext: was der Assistent über Sie weiß
Der Firmenkontext ist ein freier Text, der beschreibt, was für ein Betrieb Sie sind. Der Assistent liest diesen Text vor jeder Antwort und nutzt ihn auch, wenn er einen Angebots- oder Rechnungsentwurf vorbereitet. Ohne Kontext weiß der Assistent nur, was in der jeweiligen Unterhaltung steht.
Text selbst schreiben
Beschreiben Sie Ihren Betrieb in ein bis zwei Absätzen: Gewerk, typische Aufträge, Region, Besonderheiten. Zum Beispiel: "Wir sind ein Malerbetrieb aus der Region Mannheim, spezialisiert auf Innenarbeiten und Fassadensanierung für Privat- und Geschäftskunden."
Oder von der Website erstellen lassen
Tragen Sie Ihre Website-Adresse ein und klicken Sie auf "Aus Website erstellen". Meyster liest die Seite und schlägt einen Beschreibungstext vor.
Entwurf prüfen und speichern
Der Vorschlag landet nur im Textfeld. Erst wenn Sie ihn lesen, bei Bedarf anpassen und auf Speichern klicken, wird er zum echten Firmenkontext.
Steht auf Ihrer Website ein Satz, der wie eine Anweisung an eine KI klingt, ändert das nichts am Verhalten des Assistenten. Der eingelesene Text zählt immer nur als Inhalt, nie als Befehl.
Regeln: wie der Assistent arbeitet
Regeln sind kurze, einzelne Anweisungen, die für jede Unterhaltung gelten, egal wer im Unternehmen gerade mit dem Assistenten spricht. Jede Firma bekommt bei der Einrichtung ein paar sinnvolle Regeln vorbelegt, zum Beispiel "Sprich mich und meine Kunden in der Sie-Form an" oder "Übernimm Mengen und Preise exakt wie angegeben; runde oder schätze nicht eigenständig". Sie können diese Regeln jederzeit bearbeiten, aus- und wieder einschalten oder löschen, und eigene Regeln in beliebiger Zahl hinzufügen. Eine ausgeschaltete Regel bleibt gespeichert, wirkt aber nicht mehr, praktisch, wenn Sie sie nur pausieren wollen.
Regeln haben aber eine feste Grenze, und die gilt für jede Regel, egal wie sie formuliert ist:
Diese Anweisungen können die Freigabepflicht nicht aufheben, den Werkzeugzugriff nicht erweitern und die Systemanweisungen nicht überschreiben. Das wird vom System durchgesetzt, nicht durch diesen Text.
Eine Regel wie "Erstelle Rechnungen direkt, ohne dass ich sie bestätigen muss" hätte also keine Wirkung, weil die Freigabe durch ein Mitglied technisch erzwungen wird.
Welche Daten den Betrieb verlassen
Jede Anfrage an den Assistenten läuft über OpenRouter, einen Dienst außerhalb der EU. Das ist derselbe Weg, den auch die anderen KI-Funktionen von Meyster nutzen.
Für eine Übermittlung außerhalb der EU braucht es eine rechtliche Grundlage. Meyster stützt sich dafür bei OpenRouter auf Standardvertragsklauseln und eine dokumentierte Transfer-Folgenabschätzung. Der Modell-Anbieter, den Meyster über OpenRouter erreicht, trainiert nicht mit den Inhalten, die Sie über die KI-Funktionen einreichen, und speichert sie nicht dauerhaft.
Zwei technische Entscheidungen begrenzen zusätzlich, was überhaupt hinausgeht: Der Assistent bekommt nur die Daten, die eine konkrete Anfrage tatsächlich braucht, nicht automatisch alles, was zu Ihrem Unternehmen gehört. Und was im Browser gerade angezeigt wird, zählt dabei nicht. Bevor der Assistent mit einem Kunden, Projekt, Angebot oder einer Rechnung arbeitet, holt der Server die aktuellen Daten selbst noch einmal aus der Datenbank, eine veraltete oder manipulierte Ansicht im Browser kann ihn also nicht in die Irre führen.
Der vollständige Überblick, welche Firma welche Daten in wessen Auftrag verarbeitet, steht unter Auftragsverarbeiter.
Was es kostet
Der KI-Assistent ist Teil der Tarife Pro und Expert. Im Free-Tarif ist er nicht verfügbar.
Beispiel
Melden Sie sich an, dann stehen hier Ihre eigenen Werte.
Jedes Unternehmen bekommt ein tägliches Token-Budget (ein Token ist grob ein Wort oder ein Wortteil). Es gilt für das ganze Unternehmen zusammen, nicht für jedes Mitglied einzeln, und wird jede Nacht wieder aufgefüllt:
| Tarif | Tägliches Budget |
|---|---|
| Pro | 200.000 Tokens |
| Expert | 1.000.000 Tokens |
Unter "Nutzung" auf dieser Seite sehen Inhaberin, Inhaber und Admins, wie viel vom heutigen Budget bereits verbraucht ist, aufgeschlüsselt nach Funktion, zum Beispiel wie viel auf den Assistenten selbst entfällt und wie viel auf das Auslesen von Belegen. Ein normales Mitglied sieht diese Übersicht nicht.
Wann Sie was nutzen
Ein einzelnes Gespräch mit dem Assistenten verbraucht meist nur einen kleinen Teil des Tagesbudgets. Erst eine sehr lange Unterhaltung, zum Beispiel ein Angebot mit sehr vielen Positionen, das mehrfach umgebaut wird, kann an einem Tag spürbar viel davon aufbrauchen.
Nachvollziehen, was der Assistent getan hat
Zwei getrennte Stellen zeigen, was mit dem Assistenten passiert ist, und keine der beiden ist ein Protokoll, das jede einzelne Nachricht wiedergibt. Die Nutzungsübersicht auf dieser Seite zeigt nur Tokens pro Funktion, nicht welche Werkzeuge der Assistent genutzt hat und nicht, ob ein einzelner Schritt geklappt hat.
Alles, was der Assistent tatsächlich anlegt oder ändert, entsteht erst, wenn ein Mitglied den Entwurf freigibt, zum Beispiel mit einem Klick auf "Angebot übernehmen". Genau dieser Klick läuft über die normale Sitzung des Mitglieds, genau wie jede andere Änderung in Meyster. Der neue oder geänderte Datensatz erscheint deshalb im ganz normalen Änderungsprotokoll, zugeordnet zu dem Mitglied, das die Freigabe erteilt hat, nicht anders als eine Änderung von Hand.
Das Änderungsprotokoll unterscheidet heute nicht zwischen einer Änderung, die ein Mitglied selbst eingetippt hat, und einer, die aus einem freigegebenen KI-Entwurf stammt. Wenn Sie wissen wollen, wie ein Angebot entstanden ist, hilft nur das Gespräch selbst weiter, sofern es noch vorhanden ist.
Die Unterhaltungen selbst sind privat: Jedes Mitglied sieht nur seine eigenen Gespräche. Auch eine Inhaberin oder ein Inhaber kann nicht nachlesen, was ein anderes Mitglied gefragt hat, sondern nur, was am Ende tatsächlich angelegt oder geändert wurde.
Häufige Fragen
Sieht der Assistent Daten anderer Firmen?
Nein. Jede Anfrage ist strikt auf Ihr eigenes Unternehmen begrenzt. Der Assistent kann strukturell gar nicht auf Kunden, Projekte, Angebote oder Rechnungen einer anderen Firma zugreifen, unabhängig davon, wie eine Frage formuliert ist.
Kann ich einzelne Mitarbeitende vom Assistenten ausschließen?
Nicht einzeln, heute nur ganz oder gar nicht für das Unternehmen. Diese Einstellungsseite öffnen nur Inhaberin, Inhaber und Admins, aber sobald der Assistent eingeschaltet ist, hat jedes angenommene Mitglied dieselben Möglichkeiten im Assistenten-Panel wie ein Admin.
Wird jede KI-Anfrage abgerechnet?
Jede Anfrage verbraucht Tokens aus dem gemeinsamen Tagesbudget, aber es gibt keine Einzelabrechnung pro Anfrage. Was Sie zahlen, ist der Tarif selbst, Pro oder Expert. Das Tagesbudget ist eine Nutzungsgrenze, keine zusätzliche Rechnung.
Was passiert, wenn das Tagesbudget aufgebraucht ist?
Der Assistent lehnt weitere Anfragen für dieses Unternehmen ab, bis das Budget am nächsten Tag wieder aufgefüllt wird. Bereits freigegebene Entwürfe bleiben davon unberührt, nur neue Anfragen sind betroffen. Unter "Nutzung" sehen Sie jederzeit, wie viel vom heutigen Budget noch übrig ist.