Bevor Du das erste echte Angebot oder die erste echte Rechnung schreibst, lohnen sich drei kurze Einrichtungsschritte. Sie wirken sich alle auf jedes Dokument aus, das Du je erstellst, oder auf jedes künftige.
Beispiel
- Deine Firma
Müller Elektrotechnik GmbH- Nächste Rechnungsnummer
RE-2026-1000- Deine Steuerkategorie
Regelbesteuerung
- Firmendaten und Steuerprofil eintragen
Öffne Allgemein für Deinen Firmennamen, Deine Adresse und Dein Logo, und Rechtsform und Steuerprofil für Deine Rechtsform, Deine Steuernummer und Deine Steuerkategorie.
Diese Angaben stehen auf jedem Angebot und jeder Rechnung, die Du je erstellst, und einige davon sind gesetzlich vorgeschrieben: Ohne Firmenname, Adresse und Steuernummer fehlt einer Rechnung ein Pflichtfeld. Eine GmbH oder UG braucht zusätzlich Registergericht, Registernummer und die Namen ihrer Geschäftsführer. Das jetzt einzutragen erspart Dir, es später mitten in einer wichtigen Rechnung nachzuholen.
- Design anpassen
Öffne Design, lade Dein Logo hoch und wähl eine Akzentfarbe für Deine Dokumente.
Das Design ist jederzeit änderbar und wirkt nur auf Dokumente, die Du danach erstellst oder neu renderst. Es lohnt sich trotzdem früh, weil das erste Angebot, das ein Kunde sieht, meist auch das erste ist, das professionell aussehen soll.
- Katalog aufbauen
Öffne Positionen und leg wiederkehrende Positionen und Positionsgruppen für Dein Gewerk an, oder installier ein passendes Vorlagenpaket.
Der Katalog ist der einzige der drei Schritte, der sich nicht auf ein einzelnes Dokument auswirkt, sondern auf jedes künftige: Je mehr Positionen darin stehen, desto weniger tippst Du beim zehnten und beim zwanzigsten Angebot noch von Hand.
Gut zu wissen
Um ein Nummernmuster für Angebote und Rechnungen musst Du Dich nicht kümmern. Meyster vergibt Belegnummern nach einem festen Muster, das für jede Firma gleich ist. Details dazu stehen unter Wie Meyster Belegnummern vergibt.
Was Deine Steuerkategorie für Deine Rechnungen bedeutet
Wenn Du Kleinunternehmer bist
Du hast die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) gewählt. Auf Deinen Rechnungen steht deshalb keine Umsatzsteuer, dafür der gesetzlich vorgeschriebene Hinweis auf § 19 UStG. Das gilt so lange, bis Dein Umsatz im laufenden Jahr die Schwelle von 100.000 EUR übersteigt.
Wenn Du Umsatzsteuer ausweist
Du bist regelbesteuert. Auf Deinen Rechnungen weist Du die Umsatzsteuer offen aus, in der Regel 19 Prozent, bei einigen Leistungen 7 Prozent oder 0 Prozent. Du kannst das in Rechtsform und Steuerprofil jederzeit ändern, die Änderung wirkt dann auf künftige Dokumente.
Was Du später noch nachholen kannst
Design und Katalog kannst Du jederzeit erweitern, ohne dass etwas verloren geht. Firmendaten und Steuerprofil lassen sich ebenfalls jederzeit ändern, mit Wirkung ab dem nächsten Dokument. Es gibt also keinen der drei Schritte, den Du zwingend vor der ersten Rechnung erledigen musst, es lohnt sich aber trotzdem, weil jede spätere Rechnung sonst ohne Deine Firmendaten aussieht.
Passt dazu
- So funktioniert Meyster im ÜberblickWie Kunde, Projekt, Angebot, Rechnung, Zahlung und Mahnung zusammenhängen, und wie Einstellungen, Katalog und Materialpreise jedes Dokument schneller machen.
- Wie Meyster Belegnummern vergibtWoraus eine Angebots- oder Rechnungsnummer besteht, warum das Muster fest vorgegeben ist und wie das die frühere Einstellungsseite ersetzt.
- Begriffe von A bis ZKurze Erklärungen zu den wichtigsten Fachbegriffen in Meyster, von Angebot bis Zahlungsziel, jeweils mit dem Ort, an dem der Begriff in der App auftaucht.